Sonntag, 11. April 2010
Montag, 1. Februar 2010
Am Abend des 21. Dezembers machten sich Erwan und ich auf den Weg in eine ganz besondere Stadt: New York. Nach einer eher schlaflosen Nachtbusfahrt mit Grenzübergang in die USA mittendrin (erstaunlich problemlos), sind wir im Busbahnhof angekommen. Schon hier merkt man, dass in dieser aus dem Ruder gelaufenen Siedlung einfach gar nichts durchschnittlich ist. Der Bahnhof hat viele Stockwerke auf denen sich die Busse stapeln. Vorteilhaft ist, dass er sich mitten in der Stadt befindet! So brauchten wir nur ein paar Schritte gehen um den Broadway zu erreichen. Die Sonne ging gerade auf, was allerdings in der Lichterflut komplett untergeht. Jetzt ist einem endgültig klar: Das muss New York sein!
Sonntag, 13. Dezember 2009



12.12.09 Time to say goodbye (part 1)
Gestern hat der erste Teil der Verabschiedungsvereilichkeiten für diejenigen, die uns am Ende dieses Semesters verlassen werden, stattgefunden. Ja, unsere UN schrumpft bald beachtlich! Abhijit (Vertreter Indien) und Yikun (vertreter China) haben für 18(!) von uns gekocht, und das mit Erfolg. Auch wenn einiges ziemlich Scharf war, Gut war es auf alle Fälle!
Natürlich gab es noch viel mehr, was erwähnenswert wäre, aber es wird langsam spät und ich habe mir fest vorgenommen morgen ganz früh in der Unibib zu sein. Will mal sehen wie das ist! Muss ja schon was dran sein wenn da alle so drauf abfahren...
In diesem Sinne, der Nächste Eintrag kommt dann wohl auch erst wieder in einem Monat und enthält dann meinen Trip nach New York und Montreal über Weihnachten bzw. Neujahr!
Sonntag, 1. November 2009
Time goes by...
19.10.09 Diwali!
Am Wochenende hatte Abhijit, ein Austauschstudent aus Indien, uns zu Diwali eingeladen. Das ist das wichtigste Fest des Jahres in Indien und gleichzeitig Fest des Lichtes und Neujahr. Ich glaube ich hatte an diesem einen Abend mehr Kulturschock zu verarbeiten als im gesamten Rest meines Aufenthaltes soweit... Zunächst gab es einen Offiziellen Teil, in dem einige Inder traditionelle Lieder gesungen haben und eine kleine Zeremonie abgehalten wurde. Danach gab es dann richtig gutes indisches Essen (nicht zu scharf, auf die paar Internationals wurde Rücksicht genommen!) und dann... dann ging es richtig los! Wer schonmal einen Bollywood Film, oder wie ich zumindest Ausschnitte, der kann sich einigermaßen vorstellen wie es zuging: Volle Dröhnung moderne indische Musik und dazu sehr lustiger Einheitstanz!
Zum Abschluss gab es dann noch ein Feuerwerk, dass es wirklich in sich hatte. Es war sogar so beeindruchend, dass die Campuspolizei herkam um zu sehen was denn los war!
24.10.09 Rock Glen (Or the Stairway to heaven)
Eine Woche später war dann wieder Wandern angesagt! Diesmal ging es wieder mit dem Outdoors Club los. Das Ziel war ein Wasserfall etwa eine Autostunde von London entfernt. Um zum Wasserfall zu gelangen muss aber erstmal eine sehr lange Treppe bezwungen werden. Aber es lohnt sich allemal! Der Wasserfall ist natürlich nicht mit Niagara zu vergleichen, hat aber den Vorteil, dass man im Becken darunter baden kann... wenn man will.... Das Wasser war nämlich ziemlich kalt und ich habe mir das Planschen geschenkt! Nichtsdestotrotz haben sich drei mutige gefunden! Vom Wasserfall aus sind wir dann noch ein wenig den Strom entlanggewandert, meistens von Stein zu Stein hüpfend.
Ich würde echt gerne noch über dieses Wochenende und die Halloween-Verrücktheit hier schreiben, doch leider muss ich nebenbei noch studieren... Daher dranbleiben, und nicht umschalten!
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Wet camping, Part 2
Dieses Wochenende ging es einige Wochen nach meiner Campingtaufe in Algonquin zum ersten Mal mit dem Outdoors Club auf Tour! Ziel: Pinery Provincial Park. Das ist ein Naturpark etwa eine Autostunde im Nordwesten von London. Los ging es am Freitag Nachmittag in einem von Frank gefahrenen vollbepackten Van. Einmal angekommen hieß es Zelte, Planen und co. aufbauen. Das Wetter war eher durchwachsen, regelmäßige leichte Schauer ließen anfangs nichts gutes erhoffen, doch immer wieder kam die Sonne doch noch durch und sorgte für gute Stimmung!
Im Gegensatz zum spartanischen Algonquin-Trip war hier nicht der Weg das Ziel. Pinery war echtes 5-Sterne Camping! Die Anreise mit dem Auto ermöglichte das Mitbringen von massenweise Ausrüstung, wie zum Beispiel einem riesigen Gasgrill und massig professioneller Gasherde.
Wir waren in mehrere Foodgroups aufgeteilt, mein Foodgroup-leader war Meagan und das Essen war sogar besser als das was ich mir hier mit einem richtigen Herd mache! Von Pancakes und Spiegeleiern zum Frühstück bis Burgern zum Abendessen purer Luxus!
Woran erkennt man den echten Outdoormenschen? An seiner Unterkunft! Während wir Spießer in konventionellen Zelten schlafen baut sich Tadic (100kg-Bulle mit Bärenpfoten-Tatoo auf dem Arm) eine mehr oder weniger wasserdichte Hängematte! Angeblich hat er auch bei den stärkeren Schauern über Nacht gut geschlafen...

Dass Alkohol verboten ist wird einem übrigens immer wieder ziemlich aufdringlich mit überdimensionalen Schildern ins Gedächtnis gerufen. Trotzdem endeten irgendwie vier Bierdosen als Stütze für einen Gasherd... Mysteriös!
http://picasaweb.google.de/CanadaShaka/PineryCamping?authkey=Gv1sRgCM3QoIn_662Y7gE#
Off to the big city!
Ist mal wieder verdammt lange her, dass ich hier was geschrieben habe... Es gibt also einiges nachzuholen!
Zunächst einmal ging es vor etwas zwei Wochen nach Toronto. Ich war zwar schon einige Male da, allerdings hat sich das Sightseeing im Großen und Ganzen auf den Greyhound-Busbahnhof beschränkt und meine Mitbewohnerin Brunelle hörte nicht auf mir zu sagen, dass es viel mehr zu sehen gibt (Sie ist aus Toronto und fährt auch jedes Wochenende heim). Der Entschluss war schnell gefasst, auf nach Toronto!
Samstag bin ich zunächst ein Wenig durch die Innenstadt geschlendert um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. Das ist aber wirklich nicht so einfach, die verschiedenen Viertel sorgen für sehr viel Abwechslung!
Da meint man eigentlich in Kanada zu sein, geht die Spadina Avenue entlang und befindet sich auf einmal in China! Naja, eigentlich ist es bloß das Chinatown Torontos, doch man versteht hier trotzdem nichts... Folgt man der Straße, sprießen die Wolkenkratzer nur so aus dem Boden. Genau, das Bankenviertel ist erreicht!
Dann habe ich noch den Tobi zum Kaffee getroffen und wir sind ein wenig über die Harborfront geschlendert.
Am Sonntag kam dann endlich die Sonne raus und nach einem kleinen Abstecher in den Kensington-Market (Hippie-Viertel) und Little Italy musste ich mich dann leider auch schon auf den Weg zurück nach London machen. Toronto, I'll be back!!!