Es ist endlich soweit, der lang ersehnte Tag der Abreise ist erreicht. Da stört es auch nicht wenn der Flieger schon um 7:20 in Düsseldorf abfliegt. Mit Icelandair ging es zunächst zum Flughafen in Keflavik (Island), wo ich acht Stunden Zeit bis zur Anschlussflug nach Toronto hatte, perfekt wenn man schon immer davon geträumt hat einige Zeit in Island zu verbringen! Klar, acht Stunden sind nicht wirklich viel Zeit, aber es hat gereicht um mit dem Bus nach Reykjavik zu fahren und einen ersten Eindruck von dieser "Weltstadt" zu kriegen. Also schnell ein paar Euro in Isländische Kronen umgetauscht, Busticket gekauft und ab gings.
Was man auf dem Weg sehen konnte war wie von einem anderen Stern: Soweit das Auge reicht nichts als unberührte Wildnis, wobei die hier hauptsächlich aus Vulkangestein besteht. Die Vegetation hat es echt nicht leicht, was dazu führt, dass man den Eindruck hat man sei auf dem Mond gelandet.
Nach einer knappen Stunde Fahrt habe ich dann Reykjavik erreicht, das ich so auf dieser verlassenen Insel nicht erwartet hätte. Es ist wie eine Oase des hochmodernen Lebens inmitten einer endlosen Steinwüste. Zum glück redet da jeder Englisch, sodass das zurechtfinden nicht besonders schwer fiel.
Leider musste ich aber noch einen Flieger erreichen, ich wäre gerne noch ein bisschen länger hier geblieben. Am Flughafen habe ich dann Simon getroffen, der aus München kam und wir sind weiter nach Toronto geflogen.
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